Die Burg Randsberg wurde um 1330 erbaut. Unter den Söhnen des Burgherrn kam es einmal zu einem heftigen Streit. Daraufhin baute sich einer der Streithähne eine neue Burg in der Nähe und nannte sie Neurandsberg.
Die neue Burg hatte im Laufe der Zeit viele Besitzer und diente unterschiedlichen Zwecken. Um 1600 war Neurandsberg lange Zeit Staatsgefängnis. 1633 wurde die Burg durch die Schweden zerstört.
In der Burgruine soll es oft sehr unheimlich gewesen sein. Häufig hörte man seltsame Geräusche aus dem ehemaligen Burghof und den unterirdischen Kellern. Man munkelte, der Teufel horte dort seine Schätze und zähle im Mondschein im Burghof sein Geld.
Eines Tages ging eine Frau mit ihrem kleinen Kind bei der Burg spazieren. Als die beiden den Burghof betraten, stand plötzlich eine Nonne vor ihnen. Sie reichte dem Kind einen riesigen Schlüssel. Dieser sollte in das Schloss der Kellertür passen, hinter der sich des Teufels Goldtruhe befand.
Das Kind erschrak sich jedoch vor der Klosterfrau so sehr, dass es den Schlüssel weit von sich warf – noch ehe die Mutter eingreifen konnte. Obwohl man eifrig nach ihm suchte, blieb der Schlüssel für immer verschwunden.
Das Gold des Teufels liegt noch heute tief unter der Burgruine. Willst du es suchen?
(Quelle: www.wildes-waldgebirge.de)