Die Sage vom Teufelstisch

 
In der Nähe von Bischofsmais im ArberLand versteckt sich mitten im Wald eine sagenumwobene Felsformation. Der Legende nach soll sie dem Teufel als Mittagstisch gedient haben, bis ihn das Mittagsläuten eines Einsiedlers von der Oberbreitenau verjagte.

Der Teufelstisch im ArberLand ist 901 Meter hoch und bildet einen eigenen kleinen Höhenzug mit großen Felsen entlang des Bergkamms. Diese eigenartige Felsformation erinnert an Stapel von Matratzen oder Wollsäcken.

Die Entstehung des Teufelstischs
Die Felsformationen beruhen auf der sogenannten "Wollsackverwitterung" des Granits: Die regellose Anordnung seiner Mineralkörner aus Quarz, Feldspat und Glimmer und ein dichtes inneres Kluft-Netz bewirken, dass sich der Granitfels nach allen Seiten spalten lässt.

Die Verwitterungskräfte greifen bevorzugt an Kanten und kaum erkennbaren Klüften an und zerlegen den Fels Schritt für Schritt in platten- oder sackförmige Gebilde. Über Jahrtausende entstand so der Teufelstisch.

Auf der Suche nach den Felsstapeln

Felsstapel wie den Teufelstisch gibt es aber nicht nur im ArberLand, sondern auch in anderen bayerischen Grenzgebirgen aus Granit, z. B. im Fichtelgebirge, im Steinwald oder im Dreisesselmassiv.

Wenn ihr den Teufelstisch sehen möchtet, findet ihr ihn am Rundwanderweg 7 – auf der Straße von Bischofsmais nach Habischried, rechts im Wald gelegen.

Weitere Informationen gibt es bei:
Tourist-Information Bischofsmais
Hauptstraße 34, 94253 Bischofsmais
Tel. 09920 940-444, Fax 09920 940-440
E-Mail: touristikinformation@bischofsmais.de
Internet: www.bischofsmais.de