Der Nationalpark-Radweg: Unterwegs im echten Woid

 

Den Nationalpark-Radweg im Bayerischen Wald an einem Stück zu radeln, ist bei 65 km Länge nicht ganz einfach. Die Tour vom Grenzübergang Ferdinandsthal-Deffernik bei Bayerisch Eisenstein bis nach Finsterau-Bucina birgt zudem verschiedene Schwierigkeitsgrade. Bestimmte Teilstrecken sind aber für Familien mit Kindern gut geeignet.

Auf zwei Rädern erkunden Familien am besten die urwüchsige Landschaft des Nationalparks, in dem sie die Parallelstrecke zum Regentalradweg nach Zwiesel und weiter bis Frauenau und Oberfrauenau befahren.

Diese ist kürzer und weniger anspruchsvoll als die Haupttour, die beim Großen Falkenstein beginnt und über Schleicher, Scheuereck, Buchenau und die Trinkwassertalsperre bis nach Oberfrauenau führt.

Von gemütlich bis anspruchsvoll
Ebenfalls recht kommod zu radeln ist der gut ausgebaute Weg von Spiegelau über das Nationalpark-Informationszentrum bei Neuschönau bis nach Mauth. Die Strecke führt auf etwa 22 km vorbei durch die einzigartige Natur des ArberLandes.

Schwieriger wird es auf den letzten Kilometern des Radwegs zwischen Mauth und Finsterau bis hin zur Bayerisch-Tschechischen Grenze. Hier ist ein beachtlicher Höhenunterschied zu überwinden. Dafür wartet im Freilichtmuseum eine urige Einkehr im historischen Museumswirtshaus.

Zurück geht es mit dem Finsterau-Bus, der das Radl einfach huckepack nimmt, während man sich im Bus ausruht und die Landschaft vorüberziehen lässt.

TIPP: Fahrrad, Bus und Waldbahn kombinieren

Wer es gemütlicher angehen will, lässt sich vom Finsterau-Bus nach Buchwald oder zum Freilichtmuseum bringen. Von dort rollt man gemächlich das Reschbachtal hinab und steigt wieder in den Bus, bevor die nächsten Steigungen kommen.

Der Finsterau-Bus stellt eine ideale Verbindung zwischen Finsterau und dem Bahnhof Spiegelau her, so dass kleine und große Radler anschließend bequem mit der Waldbahn weiterfahren können.